Wie sich die Zahl nicht zugestellter Sendungen um Dutzende Prozent senken lässt

Jede nicht zugestellte Sendung kostet Geld, Zeit und das Vertrauen der Kundinnen und Kunden. Dennoch ist es nach wie vor üblich, dass Online-Shops 5–15 % der Bestellungen nicht beim ersten Zustellversuch ausliefern können. Oft handelt es sich um eine Kombination aus kleinen Fehlern und übersehenen Details. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen 5 konkrete Schritte, wie Sie die Zahl nicht zugestellter Sendungen um Dutzende Prozent senken können – ohne massive Investitionen.
✅ TL;DR – Wie lässt sich die Zahl nicht zugestellter Sendungen senken?
- Führen Sie die Möglichkeit zur Auswahl des Lieferzeitpunkts ein
- Arbeiten Sie mit SMS- und E-Mail-Benachrichtigungen
- Ermöglichen Sie Kundinnen und Kunden, Lieferhinweise (Klingel / Zustellung) zu hinterlassen
- Setzen Sie Kuriere mit Zugriff auf detaillierte Anweisungen ein
- Analysieren Sie Gründe für fehlgeschlagene Zustellungen und passen Sie die Logistik entsprechend an
🔍 1. Geben Sie Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, eine Zeit zu wählen
Schon die Möglichkeit, einen konkreten Liefertag und ein Zeitfenster auszuwählen, macht einen entscheidenden Unterschied. Wenn Kundinnen und Kunden wissen, dass ihre Sendung an einem bestimmten Tag – zum Beispiel zwischen 17:00 und 19:00 Uhr – ankommt und sie damit rechnen, steigt die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Zustellung deutlich.
📌 In der Praxis weist die zeitfensterbasierte Zustellung 30–40 % weniger fehlgeschlagene Zustellungen auf als klassische Modelle nach dem Prinzip „den ganzen Tag zu Hause bleiben“.
✉️ 2. Erinnern Sie rechtzeitig
Stellen Sie sicher, dass Kundinnen und Kunden wissen, wann und wie ihre Sendung ankommt:
- SMS mit Zustellinformationen und Tracking-Link
- E-Mail am Vortag sowie am Morgen des Zustelltages
- Möglichkeit, den Zeitpunkt zu ändern oder den Support zu kontaktieren
👉 DODO bietet Informationsbenachrichtigungen sowie den direkten Kontakt zwischen Kurier und Kundin bzw. Kunde.
🏷️ 3. Ermöglichen Sie Lieferhinweise
Kuriere stehen häufig vor Problemen – „Die Klingel funktioniert nicht“, „Der Firmeneingang ist auf der anderen Seite“… Fügen Sie im Checkout ein Feld für Lieferhinweise hinzu. Ein kleines Detail, das eine Zustellung retten kann.
🧠 4. Zustellen mit menschlichem Ansatz
Wenn der Kurier über detaillierte Anweisungen verfügt, weiß, wo er klingeln soll, telefonisch Kontakt aufnehmen kann oder exakt im gewählten Zeitfenster ankommt, ist die Kundin bzw. der Kunde vorbereitet. Bei DODO erfolgt die Zustellung nach dem Prinzip „last-mile with care“ – keine anonyme Auslieferung, sondern ein Service mit Gesicht und Flexibilität.
📊 5. Beobachten und auswerten
Nicht jede Sendung lässt sich zustellen – das ist eine Tatsache. Analysieren Sie jedoch jede fehlgeschlagene Zustellung:
- Gab es einen Fehler in der Adresse?
- Konnte der Kurier die Kundin bzw. den Kunden nicht antreffen?
- War die Sendung beschädigt oder wurde sie abgelehnt?
Genau diese Daten sind eine Goldgrube. Und sie machen den entscheidenden Unterschied zwischen einem Online-Shop, der ständig „Brände löscht“, und einem, der seine Logistik im Griff hat.
❓ Häufige Fragen (FAQ)
Wie viele Sendungen werden üblicherweise nicht zugestellt?
In Deutschland liegt der Anteil in der Regel zwischen 5–15 %, abhängig von Warenart, Region und Zustellmethode.
Welche Zustellart hat die geringste Quote nicht zugestellter Sendungen?
Sendungen mit der Möglichkeit zur Auswahl eines Zeitfensters (zeitfensterbasierte Zustellung) erzielen deutlich bessere Ergebnisse als klassische Zustellmodelle.
Was passiert, wenn die Kundin bzw. der Kunde nicht zu Hause ist?
Erwägen Sie eine erneute Zustellung, eine direkte Abstimmung mit dem Kurier oder das Angebot eines Ersatz-Zeitfensters. Flexibilität ist entscheidend.
🚀 Zusammenfassung
Die Reduzierung nicht zugestellter Sendungen ist möglich – und oft bedeutet sie lediglich bessere Kommunikation, mehr Zuhören gegenüber Kundinnen und Kunden sowie intelligentere logistische Lösungen. Zeitfensterbasierte Zustellung, intelligente Benachrichtigungen und Lieferhinweise im Checkout sind heute einfache, aber äußerst wirkungsvolle Werkzeuge.